Markt 37 • 53111 Bonn • Tel.: +49 (0) 228 55529503

  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in Bonn und Alfter
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Aufnahmevoraussetzungen


Aufgenommen werden suchtmittelabhängige Mütter und Väter mit ihren Kindern, die wegen persönlicher und sozialer Schwierigkeiten für sich und ihr Kind gezielte Hilfen benötigen, suchen und annehmen.

Anspruchsgrundlage:

Suchtmittelgefährdete und abhängige Mütter und/oder Väter haben nach dem Grundgesetz den Anspruch auf Gleichbehandlung. Ebenso ist auch deren Ehe und Familie durch das Grundgesetz geschützt.

Diesbezüglich regelt der § 19 SGB VIII grundsätzlich die notwendige unterstützende Hilfe für diesen Personenkreis:

  • Die Leistung nach § 19 SGB VIII soll dann gewährt werden, wenn aufgrund der Persönlichkeitsentwicklung der Mutter/ des Vaters ein entsprechender Förder- und Unterstützungsbedarf bei der Pflege und Erziehung des Kindes besteht und dieser nicht mit anderen unterstützenden Hilfen für das Kind abgedeckt werden kann.
  • Der Leistungstatbestand des §19 SGB VIII umfasst deshalb die Unterkunftsgewährung und die Betreuung.

Die Leistung nach §19 SGB VIII ist geeignet, wenn Mütter/Väter in der Lage sind, in gewissem Umfang die Verantwortung für sich und ihr Kind zu übernehmen und bei entsprechender Ausgestaltung der Hilfe im Einzelfall keine Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung gegeben sind.

Bezogen auf die Kinder umfasst die Hilfe nicht nur eine Gewährleistung der alltäglichen Versorgung und die Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse, sondern auch den Schutz und das Wohl des Kindes (siehe § 8a SGB VIII).